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Schlafapnoe - Schlafstörungen

Tagesmüdigkeit?    Lautes Schnarchen?    Sekundenschlaf?


Möglicherweise sind Sie einer von gar nicht so Wenigen, die unter dem Schlafapnoe-Syndrom leiden.

Das Schlafapnoe-Syndrom zeigt sich vorwiegend durch Tagesmüdigkeit und lautes Schnarchen, wobei nicht jeder, der schnarcht, auch von einem Schlafapnoe-Syndrom betroffen ist.

  • Atemstillstände

Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch Atemstillstände während des Schlafes.

Im Schlaf erschlafft die Muskulatur der oberen Atemwege und die Atmung setzt für kurze Zeit aus. Dadurch sinkt die Sauerstoffversorgung sämtlicher Organe. In weiterer Folge kommt es zu einer Alarmierung des Körpers im Sinne einer Aufwachreaktion und die Atmung setzt wieder ein. Meist wird der Patient jedoch nicht wirklich munter, dennoch leidet die Schlafqualität enorm. Dies zeigt sich in Tagesmüdigkeit und zur Neigung zu Sekundenschlaf. Weitere Folgen können Bluthochdruck, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Blutzuckererhöhungen, Hörstürze und Tinnitus sein.

Eine wesentlich seltenere Variante ist die zentrale Form der Schlafapnoe, der wahrscheinlich eine Fehlfunktion des Atemzentrums zugrunde liegt. Über die Ursache gibt es lediglich Spekulationen, man beobachtet eine familiäre Häufung.

  • Diagnostik zu Hause

Zur Feststellung einer Schlafapnoe müssen Sie nicht zwangsweise ein Schlaflabor in ein Krankenhaus aufsuchen, es besteht auch die Möglichkeit, ein Gerät mit nach Hause zu nehmen. Sie schlafen im eigenen Bett, während Ihre Daten aufgezeichnet werden. Sollte die Untersuchung Auffälligkeiten zeigen, sollte eine genauere Diagnostik in einem Schlaflabor erfolgen.

  • Kontrolluntersuchungen

Diese Untersuchungsmethode ist auch sehr gut für die Überprüfung bereits bestehender CPAP-Therapien geeignet. Sie ersparen sich Kontrollen in einem Schlaflabor. 

 

Astma bronchiale

Was ist Asthma bronchiale?

Asthma ist eine anfallsartige Erkrankung, die meist mit Luftnot, nächtlichem Husten und Engegefühl im Brustkorb einhergeht. Oft nehmen Patienten ein pfeifendes Atemgeräusch wahr. Die Ursachen sind meist Allergien, aber auch andere Auslöser wie kalte Luft, Anstrengung oder verschiedene Chemikalien und Medikamente können zu einem Asthmaanfall führen. Bei vielen Patienten bestehen Symptome wie Heuschnupfen bereits seit der Kindheit. Da eine familiäre Häufung besteht, ist ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten eine wichtige Grundvoraussetzung.

Mein Ziel ist Ihre Lebensqualität!

 

Allergien - Diagnostik und Therapie

Allergien sind genetisch weitergegebene Fehlprägungen des Immunsystems, die dazu führen, dass an sich harmlose Stoffe eine entzündliche Reaktion hervorrufen. Meist beginnt eine Allergie als Heuschnupfen oder als allergische Bindehautentzündung an den Augen, kann aber in vielen Fällen als Asthma bronchiale auf die Lunge übergreifen.

Prick-Test

Im Rahmen des Prick-Tests werden verschiedene Allergene auf die Haut aufgetragen und mittels einer Lanzette in die Haut eingebracht. Bei bestehender Allergie entsteht eine lokale Reaktion. Die Größe der Reaktion gibt auch Aufschluss über den Schweregrad der Sensibilisierung. Eine Sonderform dieses Tests ist der Prick-to-prick-Test. Mit einer Lanzette wird zuerst in die vermutete Allergenquelle gestochen (Früchte etc.) und dann wird wie beim Prick-Test die Haut geritzt.

Blutuntersuchungen

Für allergische Erkrankungen ist eine deutliche IgE-Erhöhung charakteristisch. Im Zuge von Blutuntersuchungen können einerseits der Gesamtspiegel an IgE-Antikörpern sowie auch der allergenspezifische IgE-Spiegel bestimmt werden.

Behandlung:

  • Symptomatische Therapie zur Linderung der Allergiesymptome
  • Hyposensibilisierung:

Im Rahmen der Hyposensibilisierung werden dem Immunsystem über einen längeren Zeitraum die Substanzen, die die Allergie hervorrufen, in steigender Konzentration zugeführt. Mit dieser Methode soll eine Unempfindlichkeit gegenüber dem Allergen erzeugt werden.

  • Herkömmliche „Spritzentherapie“
  • 4 Injektionen pro Jahr
  • Hyposensibilisierung in Form von Tropfen, die unter die Zunge geträufelt werden

Jede dieser Methoden sollte über 3 Jahre angewendet werden, 
dann liegt die Erfolgsrate bei bis zu 80%.

 

 

COPD

COPD ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die hauptsächlich durch Zigarettenrauchen verursacht wird. Aufgrund einer chronischen Entzündung entsteht eine Verdickung und Einengung der Bronchialwände. Hauptsymptome sind Husten mit Auswurf und Luftnot.

Da es sich bei der COPD um eine chronische Erkrankung handelt, die nicht zur Gänze geheilt werden kann, ist daher eine positive Beeinflussung des Verlaufes besonders wichtig. Die beiden obersten Ziele, die Arzt und Patient gemeinsam anstreben müssen, sind die Erhaltung der Lebensqualität und eine Verlängerung der Lebenszeit. Um diese Ziele zu erreichen, sind engmaschige Verlaufskontrollen besonders wichtig, um sofort auf etwaige Veränderungen reagieren zu können.

Nur gemeinsam lassen sich diese Ziele erreichen!

 

Raucherentwöhnung

Mehr als jeder 3. Raucher ist mit seinem Rauchverhalten unzufrieden und denkt ans Aufhören, aber nur Wenige erreichen dieses Ziel aus eigener Kraft. Für eine erfolgreiche Rauchentwöhnung ist ein ausführliches Gespräch Grundvoraussetzung, im Rahmen dessen die für den Patienten optimale Unterstützung während der Entwöhnungsphase eruiert wird.

Weitere allgemeine Schwerpunkte

  • Hustenabklärung
  • Infektionen der oberen und unteren Atemwege 
  • Abklärung von Luftnot 
  • Tauchtauglichkeitsuntersuchung 
  • Langzeit-Sauerstoffeinstellung 
  • Leistungsüberprüfung (Spiroergometrie)

 

Untersuchungsmethode Spirometrie

Diese auch als „Kleine Lungenfunktion“ bezeichnete Untersuchung besteht aus 2 verschiedenen Atemmanövern - der Ruheatmung und der forcierten Ein- und Ausatmung. Folgende Parameter werden bei dieser Untersuchung erhoben:

 

  • die aktiv zur Verfügung stehende Luftmenge (= Vitalkapazität)
  • der Spitzenflußwert (= peak flow)
  • das Ruheatemzugvolumen
  • die Einsekundenkapazität (= FEV1)

 

Untersuchungsmethode Bodyplethysmographie

Im Rahmen dieser auch als „große“ Lungenfunktion bezeichneten Untersuchung werden neben den Parametern der Spirometrie noch zusätzlich folgende wichtige Werte erhoben:

  • der Gesamtluftgehalt des Brustkorbes (= Totalkapazität)
  • der immer in der Lunge verbleibende Restluftanteil (= Residualvolumen)
  • Widerstandsmessung des Lungengewebes

 

Untersuchungsmethode Bronchospasmolysetest

Mit diesem Verfahren wird untersucht, ob eine Verengung der Bronchien durch Inhalation einer bronchienerweiternden Substanz gebessert werden kann. Der ausschlaggebende Parameter ist der FEV1.

Blutgasanalyse

Mittels der Blutgasanalyse gelingen Aussagen über den Sauerstoffgehalt, Kohlendioxidgehalt, den pH-Wert, die Sauerstoffsättigung und einiger weiterer Parameter des Blutes. Die Blutabnahme erfolgt entweder durch Punktion einer Arterie mit einer dünnen Nadel oder durch Punktion des Ohrläppchens, das zuvor mit einer hyperämisierenden(durchblutungsfördernden) Salbe behandelt wurde.

 

In Akutfällen sind kurzfristige Terminvergaben auch
außerhalb der Ordinationszeiten möglich